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| Beste Dokumentation aller Zeiten |
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2000 Dokumentarfilmer haben gewählt
Nach Michael Moore's Abrechnung mit der weißen Bevölkerung in den USA in seinem Buch "Stupid White Men" beschäftigt er sich in seinem neuen Film "Bowling for Columbine" mit der Gewalt durch Schusswaffen. Ein polemisch frecher, in Cannes preigekrönter Dokumentarfilm, welcher das Massaker an der Columbine Highschool 1999 zum Anlass nimmt, um über Waffenwahn und Angst-Hysterie in Amerika zu reflektieren. Über 250 Millionen Feuerwaffen und über 11.000 Tote durch Schusswaffen geben genug Anlaß zum Nachdenken. Mit absurder Komik und bewegender Emotionalität zeigt er, wie ein Volk in einer angsterfüllten Paranoia lebt und diese Ängste durch den manischen Bezug zu den Waffen zu therapieren versucht. Mit lakonischem Zynismus und beißendem Witz versucht Regisseur Moore, auch die Zusammenhänge zwischen lokaler und globaler Gewalt darzustellen. Er greift das amerikanische Prinzip "Erst töten und dann fragen" an und fordert mehr Verantwortung für das eigene Handeln ein. Zur Zeit läuft der Film in 138 Kinos und ist in den Top Ten der Kino Charts.
Bowling For Columbine
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